Antikes Silberbesteck in Familienbesitz

Da Silberbesteck und Tafelsilber sowohl von privaten Sammlern gekauft werden, als auch von öffentlichen Stellen gepflegt werden, ist es schwierig eine exakte Bestandsaufnahme zu machen. Antikes Silberbesteck aus dem Jahr 1615 stammt aus der Augsburger Goldschmiede, von David Altensetter. Dieses Tafelsilber-Set gilt als das älteste erhaltene Tafelsilber Europas. Es wurde innerhalb der Familie immer wieder vererbt. Erst im Jahr 2005 ersteigerte ein US-amerikanischer Sammler dieses Silberbesteck.

Tagesaktuelle Ankaufspreise für Silber*

Gegenstand Gewicht Feinheit Guter Ankaufspreis
Besteckset 1200g 925er 0,00 €
12x Silbermesser 180g 999er 0,00 €
12x Teelöffel 100g 999er 0,00 €

Ob noch ein älteres antikes Silberbesteck aus Europa existiert, ist bis heute nicht zu sagen. Es geschieht jedoch häufiger, dass es bei Grabungen und Umbauarbeiten zu neuen Funden kommt. Man spricht bei diese Funden von Schätzen. Solche Funde und Schätze, auch antikes Silberbesteck, müssen dann erst einmal dem rechtlichen Besitzer zugeordnet werden. Diese Zuordnung ist nicht ganz einfach und geht häufig mit großen Auseinandersetzungen einher. Denn solche Schätze sind sehr viel Geld wert. Generel lässt sich behaupten das Silber und vor allem Silberbestck viel Geld wert sind.

Eine große Sammlung antikes Silberbesteck findet man auch in der Münchner Residenz. Hier lagern mehr als 35000 einzelne Stücke von Tafelsilber und Silberbesteck. Diese Sammlung stammt von der bekannten Münchner Familie Wittelsbacher.

Eine weitere Sammlung antiken Silberbestecks lagert im Heidelberger Kurpfälzischen Museum. Dort kann man das Tafelsilber der Kurfürstin Elisabeth Auguste besichtigen. Diese Sammlung stammt aus dem Zeitalter des Rokoko und umfasst 72 Teile. Das gesamte Tafelsilber wiegt mehr als 60 Kg. Eine Gruppe von Unternehmern schloss sich zusammen und bildete den Freundeskreis des Kurpfälzischen Museums. Nur durch diesen Zusammenschluss konnte das Tafelsilber überhaupt finanziert werden. Das Tafelsilber kostete mehr als eine Millionen Euro. Sogar private Investoren und die Stadt Heidelberg finanzierten die Stücke mit.